Weltneuheit im Küchen- und Möbelfachhandel: STRASSER Steine recycelt Natursteinarbeitsplatten

© Strasser Steine
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© Günther Peroutka
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07.07.2022

Erstmals präsentiert ein Hersteller von Küchenarbeitsplatten ein Produkt, das sowohl in der Herstellung als auch in der Wiederverwertung bahnbrechend bezüglich Nachhaltigkeit ist: die erste völlig recycelbare Küchenarbeitsplatte.

Dieses neue Produkt, das unter der Marke „Alpinova“ vertrieben wird, besteht zu rund 50 Prozent aus Recyclingmaterial und bis zu 40 Prozent aus Natursteinkörnungen. Die restlichen 10 Prozent sind hochwertige Bindemittel. Die Natursteinkörnungen stammen entweder direkt aus der STRASSER-Produktion oder aus Steinbrüchen. Um für die Produktion von „Alpinova“- Küchenarbeitsplatten verwendet werden zu können, werden für die Natursteinkörnungen Abschnitte aus der Produktion bzw. Steinbrüchen gesammelt und anschließend zerkleinert.

In Zukunft ist geplant, dass STRASSER Steine auch Natursteinarbeitsplatten bzw. „Alpinova“- Arbeitsplatten – nach dem Ende von deren Erstnutzung – beim Händler abholt und diese anschließend wieder dem Re-Stoning-Prozess zuführt.

„Wir haben schon längere Zeit überlegt, wie wir Abschnitte aus der Produktion sowie gebrauchte Küchenarbeitsplatten verwerten und veredeln können“, erklärt STRASSER Steine-Geschäftsführer Johannes Artmayr. „Mit dem Re-Stoning-System haben wir nun einen Weg gefunden, wie wir Natursteinarbeitsplatten recyceln können. Das ist eine Weltneuheit. Die Küchenarbeitsplatte wird damit zu einem nachhaltigen Produkt.“

Das „Alpinova“-Produktsortiment wird vorerst in fünf Farben (verde, nero, fango, grigio, bianco) und zwei Oberflächen (poliert und Leather Look) angeboten. „Alpinova“- Arbeitsplatten erfüllen alle Anforderungen, die eine moderne Küchenarbeitsplatte erfüllen muss: Sie sind absolut pflegeleicht, hygienisch, weitgehend kratz- und schnittfest und bis zu rund 200 Grad Celsius hitzebeständig.

9.000 Quadratmeter Produktionsfläche

Aufgrund der steigenden Auftragslage hat STRASSER Steine die Errichtung der neuen Produktionshalle vorgezogen. Derzeit werden rund 23 Millionen Euro in den Bau der Produktionshalle investiert. Inkludiert sind dabei auch infrastrukturelle Maßnahmen, wie zum Beispiel die Verlegung und Verbreiterung von Straßen auf dem bestehenden Firmengelände. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 270 Mitarbeiter, die im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten. Mit der geplanten Investition soll auf Zwei-Schicht-Betrieb umgestellt werden. Artmayr: „Die Produktionsfläche wird aus diesem Grund auf 9.000 Quadratmeter ausgebaut und soll Ende Jänner 2023 in Betrieb gehen.“

Erwähnenswert ist, dass der Großteil der neuen Produktionsfläche ohne zusätzliche Bodenversiegelung errichtet wird, da durch den Abriss bereits sehr alter Lagerhallen Platz für die neue Produktionshalle geschaffen wurde.

Kontinuierliche Aufwärtsentwicklung

Vor 17 Jahren wurde STRASSER Steine von Johannes Artmayr übernommen und zum europaweit führenden Spezialisten für Naturstein in der Küche ausgebaut. Seitdem verzeichnet das St. Martiner Unternehmen ein beständiges Wachstum, oft in zweistelligen Prozentschritten.

Das Geschäftsjahr 2021 hat das Unternehmen mit einer Umsatzspitze von 44,1 Millionen Euro abgeschlossen, was einer Steigerung des Vorjahresumsatzes von über 16 Prozent entspricht.

www.strasser-steine.at