Gewinner des Austrian Interior Design Award 2018 gekürt

Die glücklichen Gewinner des Austrian Interior Design Award © Ralph Fischbacher
Die glücklichen Gewinner des Austrian Interior Design Award © Ralph Fischbacher
ORF-Moderator Tarek Leitner führte durch den Abend © Ralph Fischbacher
ORF-Moderator Tarek Leitner führte durch den Abend © Ralph Fischbacher
(v.l.n.r.) DI (FH) Christian Altmann, MBA (Prokurist Business Upper Austria), Erich Gaffal (Cluster-Manager Möbel- und Holzbau-Cluster), Dr. Brigitta Pallauf (Landtagspräsidentin von Salzburg), Mag. Susanne Susanka (Museum der Moderne Salzburg), Mag. Oliver Wagner (ITG Salzburg), Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Geschäftsführer Business Upper Austria) © Ralph Fischbacher

21.08.2018

Am Montagabend hieß es im Museum der Moderne in Salzburg Vorhang auf für die Gewinner des Austrian Interior Design Awards 2018. 313 Einreichungen, 18 Kategorien, 18 glückliche Sieger – das ist die Bilanz des ersten österreichweiten Designpreises für die Bereiche Produktdesign und Innenarchitektur. Beim Initiator und Veranstalter des Awards – dem Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria – zeigt man sich hocherfreut über dieses Ergebnis.

„Die Zahl und vor allem die Qualität der Einreichungen haben alle unsere Erwartungen übertroffen. Die Reaktionen aus der Branche sind überwältigend. Das zeigt uns, dass wir mit dem Award ein wichtiges Mittel ins Lebens gerufen haben, um herausragende Interiorprodukte und Innenarchitekturprojekte aus Österreich entsprechend zu würdigen“, zeigt sich Erich Gaffal, Clustermanager des Möbel- und Holzbau-Clusters (MHC) überzeugt.

Alle 313 Einreichungen aus insgesamt 18 Kategorien wurden von einer unabhängigen Fachjury besonders hinsichtlich Eigenständigkeit und Innovationsgrad der Gestaltung beurteilt. Neben der ästhetischen Qualität der Gestaltung wurden auch das Verhältnis von Form und Funktion sowie die Qualität der Ausführung unter die Lupe genommen.


Kategorien am Puls der Zeit
Zusätzlich zu den gängigen Kategorien hat man mit der Sonderkategorie „GreenDesign“ einen Anstoß für Design am Puls der Zeit geschaffen. Neben außergewöhnlicher Gestaltung wurde auch die Materialwahl in Hinblick auf Nachhaltigkeit besonders beurteilt. Als weiteres Highlight ist im Bereich der Innenarchitektur-Projekte die Sonderkategorie „Storage“ entwickelt worden, um dem Wohntrend hin zu immer kleineren Räumlichkeiten mit flexibler Innenraumgestaltung gerecht zu werden. In der dritten Sonderkategorie „Superflex“ konnten Möbel eingereicht werden, die durch Multifunktionalität einen Mehrfach- oder Zusatznutzen zu ihrer eigentlichen Funktion aufweisen.

Termin für 2019 schon jetzt vormerken
Seine Fortsetzung findet der Austrian Interior Design Award bereits im Mai 2019 anlässlich der Möbelfachmesse möbel austria. Die Einreichfrist startet voraussichtlich im Jänner 2019. Nähere Infos unter www.designpreis.at

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Die Preisträger 2018 und ihre Projekte

PRODUKTDESIGN:

HIAS
Einreichung aus der Steiermark

HIAS vereint viele Eigenschaften in einem einzigen Sitzmöbel: Klappbar, stapelbar, tragbar, indoor, outdoor, leicht – und vor allem gemütlich. Das elegante Sitzmöbel passt in viele Situationen, egal ob ins Wohnzimmer, in den Arbeitsraum, einfach nur beim Plaudern mit Freunden oder in einer geselligen Runde im Park. Die ungewöhnlich tiefe Sitzfläche lädt zum bequemen, legeren Sitzen ein. Bei der Ausführung wurden hochwertige, natürliche Materialien wie Massivholz (Nuss) natur geölt und Hanfseil, als Designelement gewählt. HIAS übersetzt das Konzept des Klappstuhls in ein modernes, zeitgemäßes Lounge- und Outdoor-Möbel und überzeugt mit solider, traditioneller Materialienwahl formal und funktional.

Kategorie: Produktdesign I Sitzen
Design: Matthias Hierzer, amm – architektinnen machen möbel
Auftraggeber: amm – architektIinnen machen möbel, Institut für Raumgestaltung,TU Graz
Hersteller: BRAUCHST Gestaltungswerkstatt
Fotocredits: amm, Otto Kaltner

 

VIVO Swing
Einreichung aus OÖ

Das variantenreiche Speiseprogramm VIVO beeindruckt mit seiner außergewöhnlichen Leichtigkeit in Form und Funktion. Die erfrischende Geradlinigkeit des Designs lässt es zu, den Tisch im Raum mit unterschiedlichsten Möbeln und Materialien zu kombinieren. VIVO setzt einen modernen Akzent, der Komfort und Wohnlichkeit unterstreicht, lädt ein zu Kommunikation und Lebensgenuss und ist ein attraktiver Blickfang. Scheinbar schwebend ruht die massive Tischplatte auf dem zart anmutenden Fußgestell aus Holz oder Metall. Besonders die gestalterische Ausgewogenheit zeichnet das Design von VIVO aus. Die innovative Auszugsmechanik bietet sekundenschnell Platz für alle Gäste.

Kategorie: Produktdesign I Tisch
Design: ANREI-Reisinger Gesellschaft m.b.H.
Hersteller: ANREI-Reisinger Gesellschaft m.b.H.
Fotocredits: ANREI-Reisinger Gesellschaft m.b.H.

 

Sitzgruppe Helsinki
Einreichung aus der Steiermark

Mit der in Österreich gefertigten Kollektion „Terra“ greift der Polstermöbelspezialist ADA den Trend zu natürlichen Materialien auf und kombiniert höchsten Komfort, Wohngesundheit und modernes Design zu zeitlosen Klassikern. Die Linie zeichnet sich durch den Einsatz von Elementen in Massivholz aus, die Wärme und Gemütlichkeit versprühen. Um den natürlichen, wertigen Charakter des Holzes zu erhalten, wird es ausschließlich mit Beizen auf Wasserbasis und hochwertigen Ölen behandelt. Ein spannender Mix aus edlem Massivholz, feinsten Bezugsmaterialien und kühlen Metallfüßen macht die Sitzgruppe HELSINKI zu einem zeitlos-modernen Blickfang in jedem Zuhause. Die stilvolle Ruheinsel, entworfen vom österreichischen Designer Georg Mähring, vermittelt mit ihrem ausdrucksstarken Holzsockel ein Gefühl von Geborgenheit und Bequemlichkeit. Die angenehm weiche Polsterung und die großzügigen Sitzkissen, die passgenau in die Ausnehmungen des massiven Holzrahmens eingebettet sind, laden zu purer Entspannung ein.

Kategorie: Produktdesign I Polstermöbel
Design: Georg Mähring
Hersteller: ADA Möbelfabrik GmbH
Fotocredits: ADA Möbelfabrik GmbH

 

STRASSER Natursteininsel ST-ONE
Einreichung aus OÖ

Die Strasser Natursteininsel ST-ONE, die als Kubus oder Quader ausgeführt wird, vermittelt dem Betrachter das Bild einer in sich geschlossenen Fläche – wie aus einem einzigen Steinblock geschnitten. Gleichzeitig ist alles Schwere, Massive aufgehoben und die Natursteininsel scheint über dem Boden zu schweben, was durch den nach hinten versetzten, beleuchteten Sockel ermöglicht wird. Das Frontbild ist bei allen Exponaten einzigartig, da es aus einer Platte geschnitten wird und somit ein durchlaufendes Strukturbild gewährleistet. Jede Insel wird somit zum monolithischen Unikat und ist in ihrer Struktur einzigartig. Die Fronten der ST-ONE sind nur 10 Millimeter schlank und verfügen zusätzlich über die „knock to open“ Öffnungstechnik, die in Kooperation mit Miele entwickelt wurde sowie patentierte Befestigungsbeschläge, die die justierbare Verbindung der Steinfronten zu den gezinkten Massivholzladen gewährleistet. Die Natursteininsel ist mit verschiedenen Zeichnungen – von dezenter Marmorierung bis zu wildem Feuer – erhältlich.

Kategorie: Produktdesign I Küche
Design: Georg Hochleitner, STRASSER Steine GmbH
Hersteller: STRASSER Steine GmbH
Fotocredits: STRASSER Steine GmbH

 

Bett Light
Einreichung aus OÖ

Feinarbeit, reduzierte Flächen und filigrane Füße – das zeitlos elegante Bett „Light“ scheint im Raum zu schweben. Das klare, geradlinige Design ohne grelle Farben und chaotische Formen sorgt für Erholung und Ruhe im Schlafzimmer. Bei der Gestaltung wurde insbesondere auf natürliche Materialien Wert gelegt: Zu 100% metallfrei in der Ausführung ist „Light“ in Nussbaum oder Eiche in verschiedenen Größen erhältlich. Das klassische, schlichte Bett sorgt durch die Materialwahl für ein angenehmes Raumklima. „Light“ zeigt eine ausgewogene Einheit von Form und Funktion und zeichnet sich durch seine filigrane Optik und ein ehrliches, sich selbst weitgehend zurücknehmendes Design aus.

Kategorie: Produktdesign I Schlafen
Design: Stefan Radinger
Hersteller: walden GmbH
Fotocredits: walden GmbH

 

Regalsystem Fidan
Einreichung aus NÖ

Das modulare Regalsystem Fidan fügt sich gut in Räume ein und kann den individuellen Bedürfnissen der Nutzer angepasst weren. Durch die Gestaltung verschmelzen Form und Funktion in idealer Weise. Fidan zeichnet sich durch hohe Flexibilität, einfache Montage, modulare Bauweise und geringe Herstellkosten aus. Es kann von einer einzelnen Person auf- und abgebaut werden. Die Länge der Fachböden lässt sich individuell an den Raum anpassen. Selbst in verwinkelten Räumen können anspruchsvolle Lösungen umgesetzt werden. Besonders die einfache Handhabung zeichnet das als Baukastensystem konzipierte Stauraummöbel aus. Mit wenigen Handgriffen kann etwa eine Wohnzelle für den Gast gestaltet werden. Die Regalelemente sind drehbar und die Fachböden lassen sich als Lattenrost für Schlafelement und Tisch umfunktionieren. Regalflächen übernehmen ergänzende Funktionen wie Sitzbank, Kleider- und Schuhablage. Höhe, Breite, Tiefe und Dekor sind variierbar.

Kategorie: Produktdesign I Storage
Design: Larissa Fidan Wagner in Kooperation mit Günther Höchtl 
Fotocredits: Patrick Staudinger

 

Einbauleuchte mit Sichtbetonkapsel
Einreichung aus Vorarlberg

Klein, rahmenlos und flächenbündig integriert, bietet die Sichtbetonkapsel ein Lichtsystem, das hohe Anwenderfreundlichkeit, beste Lichtqualität und die Ästhetik einer ungestörten Sichtbetondecke miteinander verbindet. Obwohl die in die Decke integrierte Lichtquelle kaum wahrnehmbar ist, bietet sie großzügig Licht. Die Sichtbetonkapsel bringt ein System auf einen 28mm kleinen Punkt, der als minimaler Deckenauslass ein LED-Modul aufnehmen kann. Durch die innovative Schalungstechnik des eigens entwickelten Einbaumoduls entsteht eine elegante Lichtlösung in Beton – integriert, reduziert und zurückhaltend. Sie lässt sich einfach und beinahe werkzeuglos auf der Schalung platzieren und bleibt durch den Abstand des Kapselhalses zur Betonvorderkante unsichtbar. Auch ihre Füße verschwinden durch das kugelartige Ende im Material. Durch gezielt eingesetzte Reflektoren, die schöne Lichtkegel in den Raum werfen und die feine Schattenbildung, die Materialien in ihrer Brillanz wirken lassen, entsteht mit der Sichtbetonkapsel eine Lichtlösung, die Räume ungestört wirken lässt.

Kategorie: Produktdesign I Beleuchtung
Design: Georg Bechter / Mitarbeit: Simon Walser
Hersteller: Georg Bechter Licht
Fotocredits: Georg Bechter Licht

 

Kommode „Relief“
Einreichung aus OÖ

Die Verwendung von Holzresten, die üblicherweise einer thermischen Verwertung zugeführt werden, steht im Fokus der Kommode von Christian Klaner. Dabei wurden Holzleisten aus dem Verschnitt gesammelt, in verschiedenen Breiten und Tiefen reliefartig zusammengesetzt und daraus ein neuer Plattenwerkstoff geschaffen. Diese Herangehensweise ist ein gutes Beispiel für die Kaskadennutzung von Materialien, die über mehrere Stufen hinweg möglichst lange im Wirtschaftssystem zirkulieren sollen. Die in der Form schlichte Kommode ist zur Gänze aus Reststoffen gefertigt. Die wiederholende Struktur des Holzreliefs an den Seiten und Fronten zeigt eindrucksvoll den attraktiven Charakter von Massivholz und verleiht dem Möbel ein unverwechselbares, prägnantes Erscheinungsbild.

Kategorie: Produktdesign I Sonderkategorie GreenDesign
Design: Christian Klaner
Hersteller: Tischlerei Klaner
Fotocredits: Tischlerei Klaner

 

PIXEL
Einreichung aus NÖ

Das Büromöbelsystem PIXEL von Bene kommt überall dort zum Einsatz, wo im Geschäftsalltag spielerische Ideen gefragt sind – sowohl kulturell als auch räumlich. Die kleinen Boxen aus rohem Kiefersperrholz können als flexibler Baustein, der unendlich viele Möglichkeiten bietet, Räume individuell für unterschiedliche Teamaufgaben gestalten. Besonders in Zonen im Unternehmen, die eine vitale Gruppendynamik fördern und kreativen Spielraum bieten, schafft PIXEL eine neue Dimension der Teamarbeit und Begegnungskultur. Ob Tisch, Stauraum, Sitzgelegenheit oder alles gleichzeitig – PIXEL ist universell einsetzbar. Die Boxen des flexiblen Möbelsystems, das von Didi Lenz konzeptioniert und von Christian Horner designt wurde, sind mit oder ohne seitliche Öffnung erhältlich, um Stauraum zu schaffen. Tragegriffe sorgen für die seitliche Verbindung zweier Boxen durch einfaches Umklappen. Das PIXEL Top in verschiedenen Größen schließt die Boxen und formt Sitzgelegenheiten, Tische oder Regalsysteme, je nach den situativen Bedürfnissen der Benutzer. Bei der Design-Charakteristik wurde bewusst auf unbehandeltes Kiefern-Sperrholz gesetzt, das sowohl Äste als auch Risse in den Deckschichten aufweisen darf.

Kategorie: Produktdesign I Sonderkategorie Superflex
Design: Christian Horner, Didi Lenz
Hersteller: BENE GmbH
Fotocredits: Daniela Trost, Andrea Hirsch

 

INNENARCHITEKTUR:

Einfamilienhaus Altaussee
Einreichung aus Wien

Durch den Rück- und Umbau einer alten Scheune entstand ein modernes Wohnhaus, das sich an Traditionen anlehnt und mit deren Grenzen spielt. Die Kubatur der alten Scheune wurde bei der Neuinterpretation der aktuellen Nutzung bewahrt. Im Inneren teilt sich das Haus in einen Bereich mit massivem Sockel und in eine Pfostenriegelkonstruktion in den oberen Geschossen auf. Die klaren, reduzierten Innenräume stehen in Kontrast mit der eher traditionellen Formensprache im Außenraum. Der neue Ausbau befindet sich als massives Fichtenmöbel in der Hülle der alten Scheune und setzt sich optisch von dieser ab. GOOS Architekten mit Sitz in Wien arbeiten beim vorliegenden Projekt mit einer klaren Formensprache und setzen auf hochwertige Materialien und ansprechende Details aus. Im Fokus liegen das Haptische und der erlebbare Raum.

Kategorie: Innenarchitektur – Privat I Wohn- und Essbereich
Gestaltung: GOOS Architekten
Auftraggeber: Privat
Ausführung: Tischlerei Speigner GmbH
Fotocredits: Adolf Bereuter

 

Hochgarten 29
Einreichung aus OÖ

Die Planung des in Neuhaus an der Donau umgesetzten Projektes erfolgte von innen nach außen, denn sämtliche Inneneinrichtungselemente standen schon zu Beginn des Baus bis ins Detail fest. Diese Herangehensweise war auch Grundlage für die Gestaltung des weitläufigen, offenen Küchenwohnraums, der mit einem dahinterliegenden großen Fenster einen Ausblick auf einen kleinen angrenzenden Birkenwald bietet. Die in Anthrazit gehaltene Keramikküche, eine Entwicklung der mühlböck küche.raum GmbH, ist Herzstück des Hauses. Die wie ergrautes Holz wirkende Decke erweckt den Eindruck, als ob sich der Holzboden in der Decke spiegeln würde. Die Küche lässt sich durch eine raffinierte, zusammenklappbare Eschenholzwand von der Backstage-Küche, die viel Platz für Vorbereitungsarbeiten bietet, trennen. Ein großzügiger, geölter Eschenvollholztisch ergänzt das Küchenkonzept.

Kategorie: Innenarchitektur – Privat I Küche
Gestaltung: Martin Mühlböck
Auftraggeber: Maria & Martin Mühlböck
Ausführung: mühlböck küch.raum gmbh
Fotocredits: mühlböck küch.raum gmbh

 

Private Spa K I
Einreichung aus OÖ

Eingebettet in den Empfangsbereich einer privaten Villa zeigt sich der Private Spa K I offen und dem Besucher zugewandt, im Bedarfsfall aber auch zurückgezogen und intim hinter einem bühnenartigen Vorhang. Der Eingangsbereich des Spas, der auch die Eingangstür dezent integriert, bietet mit einer großen Schrankwand im Vorraum ausreichend Stauraum für das Bad. Im Bade- und Wellnessbereich befindet sich eine eigens entworfene und angefertigte Saunakabine. Außerdem wurden gerundete, fahrbare Barmöbel, eine großzügige Dusche sowie ein Hallenbad gestaltet. Bei der Ausführung wurden hochwertige Materialien, u.a. amerikanischer Nussbaum furniert, Corian und Textil gewählt.

Kategorie: Innenarchitektur – Privat I Badezimmer
Gestaltung: Franz Wielach
Ausführung: Wielach EinrichtungsDesign GmbH
Auftraggeber: Privat
Fotocredits: Silvia Reimaier

 

Wohn- und Schlafmöbel
Einreichung aus Wien

Mit dem „Wohnmöbel“ kreierte Zirup für eine Zweizimmer-Wohnung in Wien Hietzing eine moderne, zeitgemäße Wohnlösung für kleinste Räumlichkeiten. Die Maßarbeit vereint auf mehreren Ebenen verschiedene Funktionen in einem Objekt. Neben der Schlafstätte, zu der man über eine Stiege in die obere Ebene gelangt, bespielt das Wohnmöbel auch die Funktion „Arbeiten“ und bietet ausreichend Stauraum. Das Wohnmöbel wurde komplett aus lackiertem Birkensperrholz gefertigt. Auch die Ausführung kombiniert Design und Funktion gekonnt. Gelochte Platten im Bereich der Decke belüften das Hochbett und verbessern zugleich die Raumakustik für ein angenehmes Wohngefühl. Das kompakte, funktionale Möbel spiegelt den Zeitgeist des „Smart Living“ wider und punktet mit erweiterter Wohnqualität auf kleinstem Raum.

Kategorie: Innenarchitektur – Privat I Schlafzimmer
Gestaltung: Zirup ZT OG
Ausführung: Tischlerwerkstätte Wegscheider
Auftraggeber: Privat
Fotocredits: Anna Niederleitner

 

Maneki Neko
Einreichung aus Salzburg

 „Wild muss es werden – ganz Salzburg soll darüber reden!“ – so die Aufgabenstellung des Auftraggebers an die Gestalter. Die Rede war von „Maneki Neko“, einem asiatischen Fastfood Lokal, das gesunde und hochqualitative Speisen in der Salzburger Altstadt anbietet. Eine weitere Vorgabe war, jegliche Ähnlichkeit mit bereits bestehenden Lokalen des Eigentümers, die in Naturtönen und Grün gehalten sind, zu vermeiden. Aus diesen Vorgaben heraus wurde das gesamte Lokal vom Boden bis zur Decke in einem klassischen Asiarot designt. Bei der Gestaltung wurde auf schlichte und geradlinige Möblierung gesetzt. Der außergewöhnliche Grundriss des Lokals wird durch die Anordnung der offenen Küche und des Bestellbereichs an einer Stirnseite des Raumes verstärkt. Die schmalen, langen Stehtische sowie die Wandregale und Fenstertische betonen die horizontalen Linien, die sich durch das gesamte Raumkonzept ziehen. Direkt aus den Rahmen der Tische baumeln Lampen und „Überkopfpflanzen“ und setzen punktuelle Akzente und lassen das Lokal in seiner Schlichtheit sympathisch wirken. Bei Bedarf teilen zwei raumhohe Vorhänge das Lokal in verschiedene Zonen oder schirmen Küche und Abwaschbereich vor Gästeblicken ab.

Kategorie: Innenarchitektur – Objekt I Gastronomie, Hotellerie
Gestaltung: Barbara Gollackner / Michael Walder
Ausführung: GTC Gastrosysteme, B und P GmbH
Auftraggeber: Yaoyao Hu
Fotocredits: Michael Walder

 

Private Banking Raiffeisenbank Ried i.I.
Einreichung aus OÖ

Vorgabe für die Räumlichkeiten des Private Bankings der Raiffeisenbankfiliale Ried im Innkreis war es, einen eigenen Welcome Desk mit Wartebereich, drei Beraterbüros für die Kundengespräche und bewusst davon getrennte Arbeitsplätze für die Berater zu gestalten. Dabei wurden bestehende Materialien übernommen, hochwertig bearbeitet und durch Akzente in kräftigem Rot ergänzt. Die drei Beraterbüros wurden in unterschiedlicher Stilistik gehalten, um den Beratern die Möglichkeit zu geben, je nach Kunde einen Raum auszuwählen. Eines der drei Beraterbüros greift die Gestaltung der hochwertigen, gestreiften Wandverkleidung des Empfangsbereichs auf, während der zweite Raum mit einer textilen Wandverkleidung, die mit einem Anzugstoff als Reminiszenz an die Bank gepolstert wurde, ausgestattet ist. Im dritten Büro sorgen lockere, loungeartige Möblierung, hinterleuchtete Wandverkleidung in Eiche, weicher Teppich auf hellem Parkett und eine Stehleuchte für eine bewusst wohnlichere Atmosphäre. Die Herausforderung in der Planung, den Private Banking Bereich als hochwertigen Teil des Bestandes zu gestalten, ohne gegenüber dem restlichen Bankgebäude als Fremdkörper zu wirken, wurde optimal umgesetzt.

Kategorie: Innenarchitektur – Objekt I Office
Gestaltung:  Andreas Matulik
Projektleitung: Alexandra Gierlinger, Mitarbeit: Dea Schmitsberger, Stefanie Bachleitner
Ausführung: Tischlerei Huber, Tischlerei Lindlbauer
Auftraggeber: Raiffeisenbank Ried im Innkreis e.Gen.
Fotocredits: Oliver Hallwirth, raumpixel.at

 

Eisdieler
Einreichung aus OÖ

Dem Gestaltungsprinzip des Eisdielers folgend, bei dem das gesamte visuelle Erscheinungsbild generell in Schwarz und Weiß gehalten ist, konzipierten die X Architekten die Verkaufsfläche in der Shopping Mall Plus City in Pasching. Der winzig kleine Shop, der eher einer zur Mall hin offenen Nische ähnelt, wurde in unregelmäßig gebrochene Flächen zerlegt. Die Designelemente ähneln Kristallen, die aus Boden, Wänden und Decke wachsen. Kühlpulte, Informationstafeln, Sitznische, Laden, Halterungen und Wasserspender sind in diese künstlich geschaffene Topografie integriert. Die rhythmisch gesetzten, schwarz und weiß gezackten Linien, die das gesamte Shopkonzept überziehen, erschaffen zusätzlich zur tatsächlichen Dreidimensionalität durch das Muster vorgetäuschte Illusion von Körpern. Das Design funktioniert am spezifischen Ort des Einkaufszentrums und lässt durch seine strikte Schwarz-Weiß-Ornamentik den eigentlich kleinen Raum größer erscheinen.

Kategorie: Innenarchitektur – Objekt I Shop, Ladenbau
Gestaltung: X Architekten ZT GmbH
Ausführung: Tischlerei Kirchberger, DesignArtDX
Auftraggeber: schwar(w)ei gastro gmbh
Fotocredits: Romana Ring

 

Messestand IMM Köln 2018
Einreichung aus Salzburg

Als Vorlage für den Lifestyle von heute gibt bei Voglauer die alpine Tradition den Ton an. Nach dem Motto „Natur als Quelle der Inspiration" präsentierte das Salzburger Unternehmen auf der internationalen Möbelmesse in Köln 2018 seine Möbelprogramme. Das gesamte Konzept des Messestandes greift die alpine Tradition als Gestaltungselement auf: Passend zur präsentierten Kollektion von neuen Badezimmermöbeln schafft ein spektakulärer Brunnen, der an einen Almtrog erinnert, eine alpine Stimmungswelt. In der Präsentation der neuen Wohnprogramme wird das Ambiente von traditionellen Stuben mit dem Anspruch des zeitgemäßen Lifestyles vereint. Das Konzept des gesamten Messestandes ist inspiriert von der Natur und kombiniert alpinen Zeitgeist mit handwerklichen Details

Kategorie: Innenarchitektur – Objekt I Public
Gestaltung: Messearchitekturteam Voglauer
Ausführung: Voglauer Möbelwerk
Fotocredits: Voglauer / Florian Vierhauser

 

Sofawand mit Stauraum
Einreichung aus Salzburg

In einer Ordination in der Salzburger Altstadt ohne Möglichkeit zur räumlichen Erweiterung musste Raum für einen zusätzlichen Sterilisationsbereich gefunden werden. Aufgrund der Stadtkulisse war es nicht möglich, in den Außenraum hinaus zu erweitern; daher musste in der bestehenden Struktur neuer Raum geschaffen werden. Die Vorgabe wurde durch eine Ausbuchtung vom Behandlungsraum in den bestehenden Warteraum erfüllt und als Rauminstallation in Form einer Polsterwand inklusive Stauraum mit integriertem Sofa umgesetzt. Das Sofa ist ein raumbildendes Element, das beide Räume ineinandergreifen lässt und einen positiven Einfluss auf die Akustik des Warteraumes ausübt. Die Farbgebung und Rhythmik der Polsterung spielt mit der floral bemalten, historischen Holzdecke der Ordination. Die wellenförmige und gepolsterte Struktur der Rauminstallation bietet als Designelement räumlichen Halt und schafft Struktur auf kleinem Raum.

Kategorie: Innenarchitektur I Sonderkategorie Storage
Gestaltung: Christine Lechner, Michael Trixl
Ausführung: Tischlerei Modl
Auftraggeber: Winfried Teufelberger
Fotocredits: Melissa Zgouridi


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